Querflöte

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Im Gegensatz zur Langflöte oder Längsflöte wird, wie es der Name schon sagt, eine Querflöte quer zur Körperachse gehalten.

Seit dem 12. Jahrhundert ist die Querflöte in der mitteleuropäischen Musik vertreten. Als einteiliges Instrument mit sechs Fingerlöchern wurde sie als Pfeife im 15. Jahrhundert meist zusammen mit der Trommel gespielt.

Am Anfang des 16. Jahrhunderts existierten drei Größen dieses Instruments, jedes war um eine Quinte versetzt (Diskant, Alt-Tenor und Bass).

Ab ungefähr 1720 wurde die Querflöte in Frankreich umgestaltet. Aus einem einteiligen wurde ein dreiteiliges Instrument. Das Mittel- und Fußstück erhielt dabei eine konische Bohrung, die zum Fuß hin enger wurde und auch den Klang des Instruments beeinflusste, er wurde heller.

Die moderne Querflöte hat die Welt dem Münchener Flötisten und Erfinder Theobald Boehm (1749 – 1881) zu verdanken. Im Jahr 1832 entwickelte er eine Querflöte, die aufgrund der Ringklappen eine besondere Griffwiese verlangte, die im Wesentlichen auch heute noch gilt.

Ein Jahr nachdem Adolphe Sax sein Saxophon patentieren ließ, stellte Boehm sein neuestes Modell vor. Dieses hatte, statt der üblichen konischen Bohrung, eine zylindrische. Außerdem war diese Neukonstruktion mit einem parabolischen Kopfstück versehen.

Die Querflöte gehört zu den Holzblasinstrumenten.

Holz wird heute vorwiegend für die Pikkoloflöte verwendet. Diese hat ungefähr nur die Hälfte der Länge einer normalen Querflöte und klingt zudem höher.

Bei den Holzsorten greift man dabei meist auf Grenadill, einer afrikanischen Laubbaumart, das sehr hart und resistent gegen Pilze ist, sowie auf Kokosholz zurück.

Die Querflöte wird heutzutage vorwiegend aus Metall und verschiedenen Legierungen, wie z. Bsp. Neusilber, Sterling-Silber oder Edelstahl hergestellt, was zur weitläufigen Meinung führt, dass die Querflöte zu den Blechblasinstrumenten zählt.

Professioneller Unterricht von Anfang an ist unerlässlich

Bei diesem Musikinstrument ist es unbedingt notwendig, professionell unterrichtet zu werden. Ohne die richtigen Mund- und Lippenstellung zum Anblasen des Instruments sowie der richtigen Fingerfertigkeit kommen nur schräge Töne aus dem Instrument.

Fehler, die sich der Spieler einmal angeeignet hat, wird er sich nur äußerst schwer wieder abgewöhnen können.


Zusammenfassende Informationen

Bitte beachten Sie, dass die hier genannten Infos nur ungefähre Richtwerte darstellen.

  • Einstiegsalter

    • ab 7 bis 8 Jahre (mit gebogenem Flötenkopf und kleineren Flöten)
    • ab 9 - 10 Jahren

    Voraussetzungen - Was gibt es zu beachten?

    Die oberen Schneidezähne sollten vorhanden sein. Außerdem ist eine genügend große Spannweite der Finger notwendig um alle Klappen des Instruments erreichen zu können. Von Vorteil ist eine gute Blockflötenausbildung, ansonsten sind keine besonderen Vorkenntnisse erforderlich.

    Einsatzmöglichkeiten

    Soloinstrument, Kammermusik, Blas- und Sinfonieorchester, Big Bands, Folkmusik, u. a.

  • Kosten für das Instrument

    • ab 600 - 900 Euro - Querflöte mit Tasche
    • ab 20 Euro - Notenständer

    Wie bei vielen anderen Musikinstrumenten auch, hängt der Preis des Instruments von der Größe, der Ausstattung, dem Typ und der Marke ab.

    Beratung

    Unsere Dozenten beraten Sie gerne vor einem Kauf, sprechen Sie sie einfach darauf an.


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